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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


Textauswahl nwm-verlag

Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

Wilddieberei & Förstermorde

Bedrohte Eleganz: Königstiger in Indien

Forstbehörden stoppen Tiger-Trails- Programm im Periyar Nationalpark

Die Naturschutz-Behörden in Kerala haben jetzt ein viel beachtetes Projekt zum Schutz der Tiger und anderen Wildtiere im Periyar-Nationalpark ausgesetzt. Vor rund 7 Jahren war in enger Zusammenarbeit mit den Forstbehörden eine Resozialierungs-Initiative für einstige Wilderer gestartet worden. Die Wilddiebe wurden als fachkundige Reiseleiter bei mehrtägigen Dschungeltouren eingesetzt.

Der Erfolg gab den Initiatoren des Projekts recht. Die Wilderei im Nationalpark ging drastisch zurück. Andere Nationalparks kopierten das Konzept. Dies scheint sich aber auch die international operierende Tier-Händler-Mafia zu Nutzen gemacht haben. Es wird vermutet, dass sich als harmlose Touristen getarnte Profi-Wilderer bei den geführten Wanderungen in den Nationalparks Kenntnisse über den Wildbestand und den bevorzugten Aufenthaltsort der Tiere verschafften und bei späteren Pirschzügen ausnutzten. Deshalb wurden die Tiger-Trails-Programme verboten.
Damit ist ein alter Konflikt zwischen Forstbehörden und Tourismus-Promotern wieder aufgeflammt. Die Forstbehören bestehen darauf, jede menschliche Aktivität im Nationalpark auszusschließen. Dagegen gibt es gute Gründe zu vermuten, dass Einnahmen aus dem Tourismus der lokalen Bevölkerung zu einem besseren Einkommen verhelfen und ihr klar machen, dass sie direkt davon profitert, wenn die Touristen kommen, weil sie seltene Tiere beobachten wollen. So fällt es Ihnen leichter, den Verlockungen der Wilderer zu widerstehen.


Weitere Information: www.comtour.de

Tiger

Nach Ansicht des Fotografen und Tiger-Experten Jörg Edelmann ist der indische Tiger der wahre „König der Tiere“.

„Vom Jagddämon bessen ..."

„ Neben Wilddiebsgeschichten mit blutrünstigem, ja menschenverachtendem Inhalt, in denen die Wilderer nur als auszurottendes Gesindel betrachtet werden, gibt es auch die als <Lehrbücher> zu wertenden Klassiker der jagdlichen Kriminalistik von Otto Busdorf oder Erich Anuschat, sowie Schilderungen von Gewalttaten in bestimmten Regionen. ..
All diese Bücher sind auf ihre Weise regional-, forst- und zeitgeschichtliche Dokumente. Vielfältige Erzählungen gibt es auch aus den ländlichen Regionen Brandenburgs...
Nun liegt von Georg Schläfke, unbestritten einer der bekanntesten Wilderer Brandenburgs, ein authentisches Buch darüber vor. Er hat als einziger seine Erlebnisse und Beweggründe niedergeschrieben... Der <Wildererkönig der Schorfheide> erzählt sein Leben als Wilderer, Jagdfieber gepaart mit Spannung der ungesetzlichen Handlungen. Verfolgung, jagdliche Triumphe und dramatische Augenblicke.
Diese wahre Geschichte basiert auf zusammengetragenen Erzählungen und Dokumenten aus der Schorfheide, wo Schläfke sein Unwesen trieb.
Das Leben aus der Sicht eines Wilderes – akribisch aufgearbeitet durch den Busdorf-Biograph und Wilderer-Kenner Erich Hobusch.“

Erich HOBUSCH (Herausgeber):
WILDDIEBREI UND FÖRSTERMORDE
Georg Schläfke – Wildererkönig der Schorfheide
Vom Jagddämon besessen!
Verlag NEUMANN-NEUDAMM, Melsungen 2004, ISBN 3-7888-0819-5






Das Buch ist ein Hammer!

Noch nie in aller jagdlichen Literatur hat ein Wilderer ausführlich über sein Tun, seine Beweggründe zu diesem Tun, und schließlich das Ende der Wilderertigkeit berichtet. Alle Wildererliteratur wurde bisher ganz ausschließlich von der Gegenseite, Forstbeamte, Jagdherren, Polizei geschrieben, das Bild des Wilderers musste daher einseitig bleiben, es fehlt das "audiatur et altera pars" wie der Lateiner sagt, das Anhören der "anderen Seite". ...

Schläfke stellt eine besondere Art des Wilderers dar, einerseits darin, dass er sein Tun als eine Art Naturrecht betrachtet, das es nur dem zugesteht, der wie er mit seiner Umwelt verbunden ist, andererseits das er in einer Art von intellektueller Schizophrenie im Misserfolg dieses eben noch so stark verteidigte Tun infrage stellt, ja sich und sein Handeln verachtet und versucht, den Teufel Leidenschaft zu vertreiben. Natürlich genügt dies nicht und es endet, wie es kommen musste: Gefangennahme, Urteil, Gefängnis....

F.K. von EGGELING: Schläfke - Wildererkönig der Schorfheide.
In: Die neue NEUDAMMERIN - Zeitschrift für Jagd & Natur.
Verlag J.Neumann-Neudamm AG, 2. Jg. März 2004, Heft Nr. 1, S. 16





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Passion eines Wildschütz, 11. Januar 2006

Von "tommy_ds" -

Zu aller erst muss ich dem Herausgeber des Buches meinen Dank aussprechen, Herrn Erich Hobusch. Ich habe in meinem bisherigen jungen Leben (24 Jahre erst) kein einziges Buch mit solcher Liebe und Leidenschaft gelesen wie genau dieses. Die Leidenschaft und Liebe zur Jagd, aber auch die Furcht vor den Folgen dieser ungesetzlichen Wilddieberei, die hier in diesem Buch beschrieben werden haben mich nicht selten beim lesen innerlich so aufgewühlt, dass ich oft einige Minuten lang das Buch aus der Hand legen musste (zur Beruhigung), um es sogleich wieder aufzuschlagen und mit noch gierigeren Augen jede geschrieben Zeile förmlich zu verschlingen.Dieses Buch ist auch all denen zu empfehlen, die rechtmäßiger Besitzer eines Jagdscheines sind oder/und diese beruflich ausüben. Vor allen ihnen werte Damen und Herren wird dieses Buch eine ganz andere Sicht auf die Wilderei offenbahren...nämlich die, des naturliebenden Wilderers selbst.

amazon - Kundenrezension vom 11.01.2006

amazon

neumann-neudamm

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Dicht umlagert! Der Autor des Werkes "Georg Schläfke - Wildererkönig der Schorfheide" Erich Hobusch und der Lieper Maler und Illustrator Hans-Hennig Eisermann beim Signieren der Bücher am 20.02.2004 im "Jagdausstatter Eberswalde" in Finow/Schorfheide. (Foto S. Tetzlaff)
In: Neudammerin 1/2004 , S. 15