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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


Textauswahl nwm-verlag

Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

Vom Wandel der Jagd

und vom Wandern der Wölfe

Die Zukunft der Jagd liegt ausschließlich in dem Wandel zu einer ökosystemgerechten, nachhaltigen Nutzung aller Naturressourcen. Am überzeugendsten veranschaulicht diesen Wandel in der Jagd die Einstellung des Menschen zum oft beschimpften "bösen Wolf". Jahrhunderte lang bekämpften die Jäger die Wölfe erbarmungslos. Doch weder ausgedehnte Wolfsjagden, metertiefe Wolfsgruben, Gift oder raffiniert aufgestellte Fangeisen konnten den Bestand der Wölfe in Mitteleuropa gefährden.
Zwar wurden vor mehr als 300 Jahren die letzten Wolfsrudel in den heimischen Wäldern ausgerottet, doch immer wieder drangen neue Wölfe aus den Wäldern Transsylvaniens oder aus den unzugänglichen masurischen Sümpfen in unsere heimischen Waldreviere vor...

Erich HOBUSCH: Vom Wandel der Jagd und vom Wandern der Wölfe.
In: DIE MARK BRANDENBURG - Auf der Pirsch in der Mark. Jagd und Jagdschlösser.
Lucie Großer Edition, Marika Großer Verlag, Berlin-Friedrichshagen, Heft 58 - 2005


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Jägerschaft verurteilt Wolfsabschuss

- Natürliche Einwanderung von Wölfen wird begrüßt -

Die im Januar 2009 in Sachsen tot aufgefundene Wölfin starb an einer Schussverletzung. Der Landesjagdverband Sachsen (LJS) und der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) verurteilen den Abschuss des streng geschützten Wolfes gleichermaßen aufs Schärfste. "Die Jägerschaft ist für eine natürliche Einwanderung von Wölfen. Mögliche Konflikte lassen sich nicht mit illegalen Abschüssen lösen, sondern mit Managementplänen", sagte DJV-Präsident Jochen Borchert.

Der Landesjagdverband Sachsen wird alles ihm Mögliche tun, um den oder die Täter zu ermitteln und strafrechtliche Konsequenzen durchzusetzen. Erhalt und der Schutz der sächsischen Wolfspopulation werden grundsätzlich vom LJS unterstützt und begleitet. Niemand hat das Recht, sich über gesetzliche Normen hinwegzusetzen und so der gesamten sächsischen Jägerschaft in der öffentlichen Wahrnehmung Schaden zuzufügen, betonte der LJS. Die Jägerschaft werde ihre Interessen wie bisher auf legalem Wege und in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und den betroffenen gesellschaftlichen Gruppen vertreten.

Erst kürzlich hat sich der DJV erneut zum Wolf positioniert: Stufenweise Managementpläne für alle rückwandernden Großsäugerarten sollen demnach dem Schutz und der Erhaltung der Arten dienen und mögliche Konflikte vorbeugen. Dabei muss insbesondere die natürliche Scheu der Tiere vor dem Menschen erhalten werden. In den Jahren, in denen sich die Populationen im Aufbau befinden, sind verbindliche Entschädigungsregelungen unverzichtbar.

In Gebieten mit Vorkommen von Großsäugern sind Jagd- und Forstbehörden aufgefordert, in Abstimmung mit der Jägerschaft das Schalenwildmanagement den neuen Gegebenheiten anzupassen. Zudem sieht die Jägerschaft es als ihre Aufgabe an, durch Maßnahmen im Bereich Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit ein Bewusstsein für die Bedeutung der rückwandernden Großsäuger zu schaffen.

Das DJV-Positionspapier "Rückkehr von Großsäugern" finden Sie im Internet: http://www.jagd-online.de/ueberdendjv/positionen/?meta_id=406