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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


Textauswahl nwm-verlag

Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

"Wir Jäger vom Müggelsee - Bilder aus der DDR 1949 bis 1990"

Ich sitze mit Erich Hobusch in seinem Gartenhäuschen, genieße den aromatischen Kaffee und probiere von dem Gebäck, das seine Frau uns beiden zugedacht hat. Über den Gartenzaun weg hat man einen wunderschönen Blick auf die von einem Gewässer durchzogene Wiesenlandschaft und wenn ich dem Gastgeber zuhöre, wie er liebevoll von kleinen und großen Beobachtungen erzählt, meint man, er kenne jedes Tier, das da so kreucht und fleucht beim Vornamen. Und jedes erzählt ihm eine kleine Geschichte.

Vor einiger Zeit hatte ich eher zufällig ein paar Bücher dieses Sachbuchautors und Naturfreundes rezensiert. Wegen einiger offener Fragen hatten wir uns auf einen Gesprächstermin getroffen und anlässlich dieser gepflegten Konversation wurde ich von meinem Gegenüber gebeten, nun auch sein jüngstes Werk mit meiner Meinung zu bedenken.
Ganz wohl war mir dabei nicht. Erstens fällt eine objektive Kritik deutlich schwerer, wenn man zuvor die Gastfreundschaft des Autors genossen hat und zweitens ist mir die Thematik des Jagdhandwerks eher fremd. Abgesehen davon, dass mein Urgroßvater selig in schlechten Zeiten gelegentlich zur Flinte griff und der Familie einen Sonntagsbraten erlegte – eine Tätigkeit die dazumal mit der Injurie „Wilderei“ bedacht wurde – hatte ich mit Schießen, Beizen und Frettieren zeitlebens nichts am Hut.

„Wir Jäger vom Müggelsee“ ist aber ein Buch für Insider. Für Menschen, die zwischen 1950 und 1990 unter jenen Bedingungen, die uns heute immer fremder werden, im Osten Berlins der Jagd und dem Waidwerk verbunden waren.
Es ist ein Buch mit annähernd 400 Schwarzweißaufnahmen, die jedem Vereinsregister zur Ehre gereichten. Auch wenn einige davon doppelt sind, oder zumindest vom gleichen Standort mit minimalen Veränderungen geschossen wurden, geben die Fotos einen Eindruck von der Bandbreite der Menschentypen wieder, die sich in dieser Nische zusammengefunden hatten. Man erkennt da den Typ Volkspolizist wieder, auch den Typ Parteisoldat mit Mappe im Hintergrund. Doch überwiegen Leute, die ein Gemisch zwischen Zufall, Bekanntschaften und Leidenschaft in diese Jagdkollektive geführt hat. Und man sieht einige, denen die Liebe zum Wald und seinen Wesen ins Gesicht gemeiselt steht. Mein Lieblingsfoto ist da ganz eindeutig die Jagdhunde-Züchterin Hannemann auf S. 63. Das Kompliment gilt hier dem Fotografen oder der Fotografin und vor allem dem Leben, das diese Züge formte.

All diese Fotos werden mit Texten und Tabellen verbunden, die natürlich keinen lückenlosen Überblick über die Materie erreichen, aber den Beteiligten Anlass zu Erinnerungen, Freude und Stolz geben werden. Man lernt auch als Nicht-Waidmann ein bisschen von diesen Menschen kennen und kann sich an ihren kleinen und großen Erfolgen mitfreuen.

weiter lesen:
http://rezensionen.literaturwelt.de/content/buch/h/t_hobusch_erich_wir_jaeger_vom_mueggelsee_bilder_aus_der_dd_remo_16075.html
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Tüchersfeld, den 31.12.2008
Reinhard W. Moosdorf

P.S.:
Das Buch ist leider kaum noch zu beziehen. Signierte Exemplare können über hoherbusch@gmx.de oder über JANA- Jagd + Natur in Melsungen ( Kostenfreie Rufnummer: 0800 228 41 71) bezogen werden.


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Weidmannsheil am Müggelsee!

Als das Wild noch Volkseigentum war: Wie in der DDR gejagt wurde.

„… das Buch nimmt das Jagdwesen in Ost-Berlin- zwischen 1949 und 1990 aufs Korn, samt seiner Hunde, Gesetze und Vereine. Ein Spezialthema, das sich nicht gerade dem breiten Publikum aufdrängt. Nicht umsonst ist der Band beim Erfurter SUTTON-Verlag erschienen, der die „Alltagsgeschichten vor Ort“ einfangen will.
…so hat der Autor ein Jagdbuch verfasst, und ganz nebenbei ist dieses zu einem detaillierten Geschichtsbuch geworden.“




Anne-Dore KROHN
Der Tagesspiegel-online Berlin,
18.01.2006


Erich HOBUSCH: "Wir Jäger vom Müggelsee"

Der Name „Erich Hobusch“ ist für altgediente Jäger aus den neuen Bundesländern ein Begriff für interessante Jagdliteratur. Vor schon bald dreißig Jahren erschien sein viel beachtetes Buch zur Kulturgeschichte der Jagd und der Hege der Tierwelt „Das große Halali“.
In seiner neuen Veröffentlichung „Wir Jäger vom Müggelsee“ beleuchtet er einen Zeitraum, der jagdgeschichtlich hochinteressant und vermutlich weitgehend unbekannt ist…
Ausführlich hervorheben möchte ich auch die Pflege des jagdlichen Brauchtums durch die Berliner Jagdgesellschaften, deren Würdigung durch Hobusch mir besonders erwähnenswert erscheint…
Ich gratuliere Erich Hobusch und dem SUTTON-Verlag zu ihrem Buch „Wir Jäger vom Müggelsee“ und wünsche ihm viele, interessierte Leser.

Dr. Hans-Joachim BORMEISTER, 21.01.2006





"Berliner Jäger" - Mitteilungsblatt Landesjagdverband Berlin

„Wir Jäger vom Müggelsee“ ist eine historische Dokumentation der Jagd im ehemaligen Ostteil von Berlins Wäldern. Das reich bebilderte Buch zeigt nicht die üblichen, unrühmlichen Bilder von SED-Oberen mit ihren Massenstrecken nach der Jagd. Erich Hobusch hat Fotografien und persönliche Dokumente zusammengestellt, die ein fast privates Bild des Jagd-„Alltags“ in der DDR widerspiegeln. …
Jäger aus dem „Westen“ bekommen durch das Buch interessante Einblicke in eine ganz andere Welt, als die Jagd (zu mindestens auf dem Papier) noch dem „Volke gehörte“. Sehr empfehlenswert.“

P.D. Berliner Jäger, Landesjagdverband Berlin
44. Jahrgang, Heft 3/2006, S. 12/13





Jagd in der ehemaligen DDR

Bild- und Dokumentationsband erschienen
„Nach 1945 war das Jagen in Berliner Wäldern für Deutsche generell verboten. Das Bundesjagdgesetz galt nicht für West-Berlin und das Gesetz zur Regelung des Jagdwesens in der DDR nicht für Ost-Berlin. Erst im Jahre 1954 wurde schließlich die Ausübung der Jagd auch in den Ost-Berliner Wäldern gesetzlich möglich…
Nicht nur Jagdwaffen und Jagdhunde, sondern auch Bilder der reichen Wildbestände und der Wälder und bekannte Gesichter der einstigen Jäger werden beim interessierten Jagdfreund so manche Erinnerung wecken …“

Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), 2006


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