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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


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Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

SPERLING, Claus ( 06.05.1890 - 22.09.1971)

1890 - 1919

Claus Sperling, 1917 Vater: Tier- und Landschaftsmaler Heinrich SPERLING (1844-1924).
Mutter: Bertha Sperling, geborene Rheder (1862-1943).
Drei Geschwister: (Hans, Günther, Rudolf).

Schulzeit

Besuch des Bismarck-Gymnasiums in Berlin bis zur Mittleren Reife

Künstlerische Ausbildung
bis 1906 im Atelier seines Vaters Prof. Heinrich Sperling
1907 – 1909 Studium an der „königliche akademischen Hochschule für bildende Künste Berlin“
(Kunstakademie), als Schüler von Prof. Georg KOCH

1909 – 1913 Schüler von Prof. Heinrich von Zügel (1850 – 1941) an der Kunstakademie in München
sowie Besuch dessen Sommerkurse (Wörther Malerschule) in Wörth b. Karlsruhe,

Auszeichnungen während des Studiums:
1911: „kleine silberne Medaille“ für Gesamtleistung;
1912: „lobende Erwähnung“ bei akademischer Preisaufgabe;
1912: „große silberne Medaille“ für Gesamtleistung;
1913: „“zweiter Preis“ bei akademischer Preisaufgabe

Militärzeit
1914 – 1919 als Kriegsfreiwilliger Teilnahme am 1. Weltkrieg
Urkunde: Verleihung des Militärdienstkreuzes 2. Klasse,
Friedrich Franz Großherzog von Mecklenburg vom 10.08.1917

1919 - 1929

Claus Sperling , um 1925 1919 – 1925 – freischaffender Künstler in Larrieden/Feuchtwangen

Hier entstehen zahlreichen Werke mit Motiven aus Mittelfranken.


1921 23.05. Aufnahme in den Verein bildender Künstler der Kunsthalle
Wilmersdorf (Berlin)

1925 (14.04.) Heirat mit Sophie Karolina Gertrud Sperling, geb. Schweigert
aus Gailnau/Feuchtwangen. Danach Umzug nach Berlin


1925 – 1929 - freischaffender Künstler in Berlin–Schöneberg
Wohnung: Berlin-Friedenau, Laubacher Str. 6 - III

1926 (07.07. Anfrage um Mitgliedschaft),
am 30.11.1926 Aufnahmeurkunde im Verein Berliner Künstler (VBK)

1928 29.02. Aufnahmeurkunde in den Schöneberg-Friedenauer Künstlerbund

1929 Ausstellung: Hundert Jahre Berliner Kunst im Schaffen des Vereins Berliner

1929 Im Abendstudium legt er sein Abiturientenexamen ab (Abitur/Hochschulreife)

Am 20.09. stellte er den Antrag auf Austritt aus dem VBK, dieser wird vom Verband abgelehnt (weitere Vollmitgliedschaft unter Erlass der Beitragszahlung).

[1936 31.12. Brief Sperlings an den VBK mit seiner endgültigen Austrittserklärung; vom Verband der Berliner Künstler am 13.01.1937 bestätigt.]






1930 - 1937

[Thelogiestudium in Berlin

1930 als Student der Theologie an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin
immatrikuliert. Hier Kontrakte zur Bekennenden Kirche (BK)

Teilnahme an der
1930 Jubiläums-Ausstellung des Schöneberg-Friedenauer-Künstlerbund am
06.04. 1930 im Rathaus Schöneberg

1931 Frühjahrsaustellung des Vereins Berliner Künstler mit einem Preis
(750,00 RM) am 31.03. ausgezeichnet.

1935 Unter dem Einfluss von Pfarrer Gerhard Jacobi findet Sperling zur
Bekennenden Kirche und legte bei deren Prüfungsamt 1935 die 1.
Theologische Prüfung und 1936 das 2. Theologische Staatsexamen ab.

Als Vikar war er zunächst Superintendent Ehrich in Lankwitz unterstellt.
Danach bekam er den Auftrag, innerhalb des Bezirks der Magdalenen- Gemeinde in
Neukölln eine Gemeinde der Bekennenden Kirche zu sammeln. Die dortige Brüdergemeinde
stellte ihm als Gottesdienstraum ihr Gemeindehaus in der Richardstraße zur Verfügung.

1936 vom November Prädikant (Hilfsprediger) im Auftrag der BK in
Meinsdorf (Dahme) sowie ab 15.03. 1937 in Schönwalde/ Spreewald.
(Der dortige Pfarrer Gordon war Jude und kehrte nicht in seine Gemeinde
Schönwalde zurück, er soll nach England emigriert sein).



Ab 1. April 1937 wurde Claus Sperling von der Leitung der BK nach Demnitz berufen




1937 - 1971

Pfarrer in der Gemeinde Demnitz b. Fürstenwalde


1939 vom Theologischen Prüfungsamt des Konsistoriums in Berlin legalisiert und
1940 zum Pfarrer der BK von Demnitz berufen und bis 1965 dort tätig.

1962 Ehrenurkunde der Aufnahme des Pfarrers Claus Sperling als
Ehrenmitglied der Gesellschaft der Zügelfreunde e.V. Wörth am Rhein.


1965 in Ruhestand und lebte danach als Rentner im Pfarrhaus Demnitz,
wo er am 22.09.1971 verstarb.

Seine Ehefrau Sophie wohnte dort bis zum Ihrem Tod am 17.01.1986.
Beide fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Demnitz.








Sein Tagebuch (1937 - 1946)

Tagebuchaufzeichnungen von Pfarrer Claus Sperling
während seiner Amtszeit in der Gemeinde Demnitz bei Fürstenwalde



Von 1937 bis Dezember 1945 führte Pfarrer Claus Sperling bzw. seiner Frau Sophie ein ausführliches Tagebuch mit vielen interessanten Aufzeichnungen.

So z.B. dass er am 11.09.1937 wegen Verstoß gegen das Sammelverbot von Kollekten verhaftet und als Untersuchungsgefangner ins Fürstenwalder Gefängnis eingeliefert wurde. Seine Notizen für das Tagebuch konnten herausgeschmuggelt werden.

Danach befanden sich in Untersuchungshaft 115 Personen, dazu kamen 11 Suspensionen, 27 Redeverbote und 34 Ausweisungen. Am 01.10. wurde Pastor Sperling wieder entlassen.

Grabstelle auf dem Friedhof in Demnitz