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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


Textauswahl nwm-verlag

Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

GEHEIMZEICHEN

Bruchzeichen der Jäger

Von Bäumen oder Sträuchern abgebrochene, grüne Zweige oder Äste, die von den Jägern als Bruchzeichen verwendet werden. Hier einige Zeichen, die bei der Jagd Anwendung finden:

a) Hauptbruch: etwa armlanger, befegter Bruch, bedeutet „Achtung“.

b) Leitbruch: etwa halbarmlanger, befegter Bruch, der stets auf dem Boden liegt und mit der gewachsenen Spitze die Richtung anzeigt, der der Jäger folgen soll.

c) Standplatzbruch: Der armlange, befegte Bruch kennzeichnet bei Waldjagden den Stand des Schützen. Der Bruch steht aufrecht in der Erde, nach dem die untersten Queräste entfernt worden sind.

Fährtenbrüche:
d) Bock nach links geflüchtet
e) Ricke nach links geflüchtet
f) Bock in unbestimmte Richtung geflüchtet



Sammelplatzbruch:
a) Sammelplatzbruch aus drei nebeneinander gelegten Wartebrüchen
b) Sammelplatzbruch
c) Warnbruch

Der Warnbruch weist auf eine Gefahr hin! (Beispiel beschädigter Hochsitz). Mit dem Weidmesser wird ein etwa ein Meter langer, biegsamer Bruch abgeschält, lediglich die Spitze wird belassen. Er wird gut sichtbar aufgehängt.










Zinken der Wilderer-, Räuber- & Diebesbanden

Die Geheimsprache der Räuber- und Diebesbanden kannten nur die Eingeweihten, Fremde vermochten die Mitteilungen nicht zu ermitteln. Deshalb wurde von J. K. v. TRAIN 1833 ein „Wörterbuch der Gauner- und Diebessprache“ zusammengestellt. Über 10.000 Wörter, Redewendungen, Zahlen, Länder- und Städtenamen sind aus dem Leben der Räuberbanden bekannt. Zahlreiche Zeichen, Zinken genannt, ergänzen dies. Nur die darin kundigen Mitglieder der Banden konnten die Zeichen und Sprachen verstehen und richtig deuten.
Hier einige Beispiele:


Erich HOBUSCH: Das Ende der großen Räuberbanden. In: Auf Schleichpfaden. Berlin 1988, S. 29 - 51