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"Vom Kampf der Rivalen" II. Anthologie
- FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR e.V.


Textauswahl nwm-verlag

Werner Schinko 80 - Gezeichnetes Leben -

Werner Schinko  am 05.03.2009 in Schwerin

Werner Schinko 80. Gezeichnetes Leben
Ausstellung im Schlesweig-Holstein-Haus Schwerin.


Schinko Ausstellungen werden für ihre Besucher immer ein Erlebnis, besonders dann, wenn der Künstler zur Eröffnung erscheint, was in der Regel der Fall ist...
Dr. Raimund Hoffmann, KATALOG zur Ausstellung, 2009, Seite 18

Hier beginnt der Inhalt

Jagdmuseum St. Anton (Slowakei)

Jagdmuseum St. Anton - 2005 Das Museum St. Anton ist das nationale slowakische Jagdmuseum, das einzige dieser Art zur Geschichte und Darstellung der Jagd in der Slowakei. St. Anton liegt im Herzen der Slowakei an den südlichen Ausläufern des Slowakischen Erzgebirges, etwa 5 km südlich der alten Bergbaustadt Banska Stiavnica (an der Fernstraße 66).
Vom Internationalen Jagdrat (CIC) wurde das Museum mit dem "PRIX da la Chasse - Dans & Art" ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die einem Jagdmuseum zu Teil werden kann.
Im 17. Jahrhundert zum Kastell als "Kalender-Jagdschloss" ausgebaut, besitzt es
sieben Arkaden = 7 Tage in der Woche und verfügt über 12 Schornsteine = Anzahl der Monate. Für die 52 Wochen des Jahres baute man im neuen Jagdschloss 52 Zimmer, die insgesamt 365 Fenster aufwiesen. ...


Das St. Hubertus Festival.
Seit 1991 veranstaltet das Museum von St. Anton alljährlich am Wochenende um den 20. September ein repräsentatives St. Hubertus-Festival. Mehr als 8000 Gäste werden dann an zwei Tagen im Museum begrüßt. Höhepunkt des Festes bildet die Heilige Hubertus-Messe.

Erich HOBUSCH: Jagdmuseum St. Anton - Geschichte und Darstellung der Jagd in der Slowakei. In: unsere Jagd, Heft 4/2004 S. 60 - 61


Jagdschloss Ohrada

Festsaal  des Jagdschlosses Ohrada - S. 138 In Südböhmen, nahe beim Schloss Hluboka an der Moldau, liegt das bekannte Jagdschloss Ohrada. Die Fürsten zu Schwarzenberg bauten das Jagdschloss aus, das durch den berühmten Tier- und Stilllebenmaler Johann Georg Hamilton (1672 in Brüssel geboren – 1737 in Wien verstorben) künstlerisch ausgestattet wurde.
Seit 1842 ist hier das „Museum für Forstwirtschaft und Jagdwesen“ untergebracht und zeigt interessante Ausstellungen zur Forst- und Jagdwirtschaft in Südböhmen.

Veröffentlichung: M. ČENÈK u. V. KASAL: Jagdschloss Ohrada. České Budêjovice, 1998 - Foto: Festsaal im Jagdschloss Ohrada. Tische und Stühle aus Geweihen und Rotwilddecken, 18. Jh. In: E. Hobusch: Das große Halali, Leipzig 1983, S. 138






Schloss Třeboň (Südböhmen)

Landschaftsschutz-Ausstellung „Třeboňsko“

Die größte Schlossanlage Tschechiens befindet sich im südböhmischen Třeboň (Wittingau), 25 km östlich von Budweis. Das Adelsgeschlecht derer von Rosenberg (Rožmberk) baute im 14. Jahrhundert die Stadt zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum aus. Bereits seit 1376 besaß Třeboň die „Rechte der königlichen Städte“ (Stadtrecht), und bedeutende Künstler schufen den historischen Stadtkern, der seit 1976 als Städtisches Denkmalreservat ausgewiesen ist.
Teile der umgebenden Teichlandschaft sind bereits seit 1977 Internationales Biosphärenreservat und stehen als international bedeutendes Feuchtgebiet unter dem Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes. Seit 1979 steht diese einmalige Teichregion von mehr als 700 Quadratkilometern nun als „Landschaftsschutzgebiet Třeboňsko“ unter staatlichem Naturschutz.
Ausgedehnte Teichanlagen, die bereits 1520 durch einen 45 km langen Kanal „Goldbach“(Zlatá) reguliert wurden, bestimmen das Landschaftsbild der Fischteiche. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision im 16. Jh. diese großen Teichflächen angelegt wurden. Bereits 1590 ließ der Oberfischmeister Jakub Krčin z Jelčan ein Areal von 489 ha fluten, nach dem 700 bis 800 Arbeiter aus 19 Dörfern über 750 000 Kublikmeter Sand und Schlamm mit Handkarren für die Deichbauten zusammenfahren mussten. Der Rozemberk-Teich ist der größte Fischteich, der in Böhmen jemals durch Menschenhand gebaut wurde. Noch heute zählt dieses künstliche Gewässer zu den Sehenswürdigkeiten der Třeboňsko –Teichlandschaft.

Im Herbst 2004 konnte im Třeboňer Schloss ein modernes Informations- und Besucher-Zentrum der UNESCO-Bioshären-Reservatsverwaltung als Visitor Centre „Třeboňsko – Mensch und Landschaft“ eingerichtet werden. Die modern gestaltete Exposition vermittelt „die harmonischen Beziehungen zwischen der Natur und der Tätigkeit der Menschen“ in dem einzigartigen, naturnahen Landschaftsschutzgebiet der Kulturlandschaft der fast 500 Třeboňer-Fischteiche. Seit Jahrhunderten gestalteten die Menschen dieses Gebiet systematisch um, so dass die heutige Landschaft noch immer wie eine natürliche Flusslandschaft wirkt, in der noch zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten vorkommen.
Verständlich, dass diese eindrucksvolle naturnahe Kulturlandschaft der Třeboňer Fischteiche zu den europäischen NATURA 2000 Reservaten zählt und die Verwaltung Spràva CHKO Třeboňsko das Gebiet wissenschaftlich betreut. So gibt es innerhalb des Landschaftsschutzgebietes der Region Třeboňsko weitere 33 Naturschutzgebiete sowie Naturdenkmäler mit einer Fläche von 4 027 ha.

Westseite des Schlosses zum Park mit Eingang zur Ausstellung

Die Ausstellung vermittelt durch moderne Media-Präsentation (zweidimensionalen Fotos und Exponaten sowie dreidimensionalen Modell- und Naturprojekten) den Besuchern eine eindrucksvolle Interpretation der durch Menschenhand geschaffenen Teichlandschaft. Im Mittelpunkt steht der Stamm einer Eiche, die bereits beim Bau der Teichanlagen im 16. Jahrhundert gepflanzt wurde. Kinder können in den Baum hineingehen und den alten Baumriesen von innen bewundern. Eine Spiegelfläche, geschickt ins Astwerk eingefügt, lässt den Baum noch gigantischer wirken. Durch die Demonstration von Bauarbeiten an der hölzernen Wasserleitung zur Teichregulierung im 16. Jh. wird gezeigt, welche technischen Leistungen bereits damals vollbracht wurden, um eine effektive Teichwirtschaft zu gewährleisten.
Originalteile der hölzernen Wasserleitung, die vor etwa 150 Jahren zur Regulierung der Wasserstände im Teich Rozemberk als Durchlassanlage im Hauptdamm eingebaut wurden, konnte man vor einigen Jahren bergen. Sie sind vor der Ausstellung im Schloss Třeboň aufgestellt und sind einmalige historische Zeugnisse technischer Bauweisen der dortigen Teichwirtschaft.
Ein Raum der NATURA 2000-Ausstellung ist der reichen Tier- und Pflanzenwelt gewidmet, eindrucksvolle Fotos und Filmaufnahmen sowie viele Tierpräparate, veranschaulichen die Artenvielfalt der Landschaft. Als historische Aspekte werden vorgestellt: Die Torfnutzung für Kurzwecke bereits seit Ende des 19. Jh., dargestellt am Badeleben im Bertas Bad (Lâznê Bertiny-Kurhaus für Moorbäder und Wassertherapie).
Die effektive Wirtschaftsform der Fürsten von Schwarzenberg, die seit Jahrhunderten besonders Forst-, Jagd- und Teichwirtschaft in Südböhmen betrieben, wird in der Ausstellung durch die Rekonstruktion einer mit Natur-Eis gekühlten Wildkammer demonstriert, wie sie um 1915 im Schloss Třeboň angelegt wurde.
Seit Jahren wird die Teichlandschaft durch ein gut ausgebautes Netz von Naturlehrpfaden sowie von Wander- und Radwanderwegen sinnvoll erschlossen und zahlreiche Hinweistafeln und Publikationen vermitteln den Touristen die Besonderheiten dieser Třeboňsko-Region.

Anschriften:

Státni památkovŷ ústav v Českŷ Budêjovicích
SPRÀVA STÀTNÌHO ZÀMKU Třeboň
CZ-379 01 Třeboň
Tel. 0042 – 384 721 193
e-mail: zamek.trebon@seznam.cz

Ausstellung: Třeboňsko krajina a lidé
(Region Třeboň – Mensch und Landschaft9
Informačni a kulturni středisko
(Informations- und Kulturzentrum in Třeboň)
Frau Ing. Mirka Žáková
Masarykovo námesti 103/1
CZ – 379 01 Třeboň
Tel. 0042 – 384 724 912
e-mail: expozice@iks-tbnet.cz; mzakova@iks-tbnet.cz;
www.trebon-mesto.cz

NATURA 2000
Správa CHKO Třeboňsko
Dr. Miroslav HÁTLE, Koordinator
Valy 121
CZ – 379 01 Třeboň
Tel. 0042 – 384 721 248
e-mail: trebonsko@natura2000.cz
www.natura2000.cz

Beitrag von Erich HOBUSCH – In:
EuroJournal Linz – Mühlviertel –Böhmerwald 2005/ Heft 1





Ungarisches Landwirtschaftsmuseum Budapest

Das größte landwirtschaftliche Museum Europas befindet sich in der Vajdahunyad-Burg auf der Széchenyi-Insel im Budapester Stadtpark.
Bereits seit 1897 werden hier Ausstellungen zur Geschichte der Landwirtschaft, der Jagd und der Fischerei gezeigt. 12 ständige Ausstellungskomplexe sind im Sommer von 10 - 17 Uhr geöffnet, im Winter nur an den Wochentagen von 10 - 16 Uhr. (Montags geschlossen). Die Ausstellungen sind kostenlos zu besichtigen.

Zum 100-jährigen Bestehen des Museums (1997) wurden die Räume der Jagdausstellung neu gestaltet mit den Schwerpunkten: Die Jagd und die Geschichte der Wildwirtschaft in Ungarn; Die Jagd in der Kunst; Jagdkultur - Naturschutz; Die Geschichte des Fischfangs.

Info: Ungarisches Landwirtschaftsmuseum, 1146 Budapest, Városliget.
Te. 0036-1 / 363- 2711; e-mail: info@mmgm.hu http://www.mmgm.hu

BÁNYAI, J.   Die Jagd im Tempel der Musen-  Budapest  2000  ISBN 963640 922 6